CDU in Sachsen wegen Sponsoringpraxis in der Kritik

Wie schon zuvor in Nordrhein-Westfalen ist nun auch die sächsische CDU in Sachen Sponsoring in die Kritik geraten. So wurden interessierten Firmen, gegen eine entsprechende Bezahlung, Gespräche mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich angeboten.

Bis zu 8000 Euro sollten die Firmen für einen Stand bei einer CDU-Parteiveranstaltung in Dresden bezahlen. Im Gegenzug erhielten sie neben einem Fototermin mit dem Ministerpräsidenten auch eine kurze Erwähnung in seiner Rede und die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit Tillich. Sigmar Gabriel nannte dies gekaufte Zeit mit gewählten Amtsträgern, das lange nichts mehr mit reinem Sponsoring zu tun habe. Erst kürzlich war auch die nordrhein-westfälische CDU wegen ähnlicher Praktiken in den Schlagzeilen geraten. Die Bundestagsverwaltung prüft diese Vorgänge.

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