Sigmar Gabriel geht mit gutem Beispiel voran

Obwohl die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ihre Nebenverdienste seit 2005 offenlegen müssen, sind einige Tätigkeiten noch immer von dieser Regelung ausgenommen. So müssen Ämter in einer Partei bzw. Fraktion, die zum Teil mit erheblichen zusätzlichen Bezügen verbunden sind, bislang nicht veröffentlicht werden. Diese Lücke nutzen die meisten Bundesvorsitzenden der Parteien, um ihre tatsächliche Einkommenssituation vor den Bürgerinnen und Bürgern zu verschleiern. Einzig der Parteivorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, geht hier mit gutem Beispiel voran und legt auch diese Einkünfte konsequent offen.

Diese Transparenz ist aus meiner Sicht ein Zeichen von Respekt gegenüber dem Steuerzahler, der ein Recht darauf hat, sich umfassend über seine Volksvertreter informieren zu können. Aus diesem Grund lege auch ich auf meiner Homepage alle Einkünfte offen, auch die, die offiziell nicht der Meldepflicht unterliegen. Für meine ehrenamtliche Arbeit als Landesvorsitzender der BayernSPD bekomme ich keine Entschädigung. Nur konkret anfallende und von mir nachgewiesene Kosten, zum Beispiel für Übernachtungen, werden mir erstattet.

Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion erhalte ich eine zusätzliche Aufwandsentschädigung. Auch diese fällt zwar nicht unter die Veröffentlichungspflicht, trotzdem weise ich sie aus. Für mich spricht nichts dagegen, meine Einkünfte vollständig offen zu legen, schließlich habe ich auch nichts zu verbergen. Es geht mir darum, dass die Menschen sich ein Bild über meine Arbeit machen können, dazu gehört auch meine Funktion als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

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