Die FDP – Die Schuldenmacherpartei

Wenn man, wie der schleswig-holsteinische FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki, gerne große Töne spuckt, dann sollte man darauf achten, dass man am Ende nicht selbst der blamierte ist. Doch genau das ist Kubicki mit seinem Auftritt auf dem Gillamoos in Abensberg vor wenigen Tagen passiert.
Vor den wenigen verbliebenen Anhängern seiner Partei zog er über die angeblichen "Schuldenmacher" von der SPD her. Man könne auch bei Sozialdemokraten ein kleines Vermögen machen - wenn man vorher ein großes hatte, war die Pointe seiner Rede. Mit dieser Aussage reiht er sich ein in ähnliche Aussagen aus den Reihen seiner Partei. Guido Westerwelle blies auch schon mal in das selbe Horn: „Wer nicht mal in den fettesten Jahren ohne Schulden auskommt, wie soll man dem zutrauen, dass er in mageren Jahren einigermaßen vernünftige Finanzpolitik macht.“ (Deutschlandfunk, 19.07.2009)
Schon in der Bibel heißt es: Nicht an den Worten, an den Taten sollt ihr sie erkennen. Und die sprechen nun mal eine ganz andere Sprache:
Die FDP ist tatsächlich Expertin in Sachen Schulden. Das lässt sich aus den Rechenschaftsberichten der letzten vierzehn Berichtsjahre entnehmen. Seit 1999 hat der Bundesverband der FDP jedes Jahr ein dickes Minus ausgewiesen. In sechs Berichtsjahren war nicht nur der Bundesverband, sondern die gesamte Partei tief in den roten - oder in diesem Fall wohl eher gelben - Zahlen!
Um ihre maroden Finanzen in den Griff zu bekommen scheint den sogenannten Liberalen jedes Mittel recht. Nach den Steuergeschenken an Hoteliers und der postwendenden "Sustanti(a)-ellen" Rücküberüberweisung an die FDP war man ja bereits einiges gewöhnt. Die neuerlichen Enthüllungen über mögliche verdeckte Parteispenden von Seiten der Glückspielindustrie zeigt das wahre Gesicht der FDP .