SPD-Abgeordnete verpassen nur 7,8% der Abstimmungen

"Wenn Fernsehkameras einen fast leeren Plenarsaal abfilmen, macht nicht selten das Wort von den "faulen Politikern" die Runde. Doch die Volksvertreter sind weitaus besser als ihr Ruf, zumindest was die Anwesenheit bei namentlichen Abstimmungen angeht. Fast jeder Dritte hat in den ersten 13 Monaten dieser Legislaturperiode keine einzige verpasst." (abgeordnetenwatch.de). Die SPD-Bundestagsfraktion war besonders diszipliniert, hier betrug die Fehlquote gerade mal 7,8%. Doppelt so oft fehlten die Abgeordneten der Linken mit 15,4%. Ich konnte in dieser Wahlperiode an fünf Tagen bei insgesamt 17 namentlichen Abstimmungen nicht teilnehmen. Als Parlamentarischer Staatssekretär vertrete ich oft die Ministerin. 11 Abstimmungen habe ich allein aus diesem Grund verpasst; so habe ich zum Beispiel das Bau- und Umweltministerium im Bundesrat vertreten oder an der Bauministerkonferenz teilgenommen. An einem Tag war ich krank, an einem habe ich am Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks in München teilgenommen und einmal war ich auf einer Veranstaltung mit dem Präsidenten des Europaparlaments in Nürnberg.